Polizei-Informatik 2026

Die elfte Fachtagung für Polizei-Informatik bringt vom 12. bis 13. August 2026 führende Köpfe aus Polizeipraxis, Wissenschaft, Sicherheitsbehörden und Forschung an der Polizeiakademie Niedersachsen zusammen. Als zentrale, behördenübergreifende Plattform verbindet sie technologische Innovationen wie KI-Systeme, Cybercrime-Bekämpfung und digitale Forensik mit der operativen Praxis. Die Tagung richtet sich explizit an alle Akteure, Entwickler und Interessierte, welche die digitale Zukunft der inneren Sicherheit aktiv mitgestalten möchten.

Alle Akteure aus Sicherheitsbehörden, Forschungsinstituten und Hochschulen im In- und Ausland sind herzlich aufgerufen, Beiträge aus aktuellen Projekten, technologischen Innovationen oder praxisnahen Studien einzureichen. Für Beiträge aus der operativen Praxis besteht auf Wunsch die Möglichkeit, diese in einem geschützten Raum vorzutragen.

Der Großteil der Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Die Fachtagung bietet allen Teilnehmenden die Plattform zur Präsentation aktueller Arbeiten und visionärer Ideen. Ein Konferenzband, in dem alle akzeptierten Beiträge auf Wunsch veröffentlicht werden, erscheint im Anschluss an die Fachtagung. Es können einseitige Zusammenfassungen von Fachartikeln, (Papers), Projektideen (Proposals), Lehrkonzepten, Reviews, Fallstudien (Case Studies), Richtlinienpapieren (Policy Papers), Diskussionsbeiträgen (Discussion Papers), Tutorials, Arbeitsberichten (Work Reports), Buchbesprechungen (Book Reviews), Softwarebewertungen (Software Reviews), Vorträgen oder Poster eingereicht werden.

Beiträge sind zu allen Themen der polizeilichen Informatik/Informationstechnik erwünscht. Die einseitigen Zusammenfassungen sind bis zum 23. April 2026 unter call@polizeiinformatik.de einzureichen. Bis zum 4. Mai 2026 werden die Einreichenden über die Annahme bzw. Ablehnung des Beitrags informiert.

Im Rahmen der Fachtagung wird der Polizei-Informatik-Preis für den besten Vortrag über eine Arbeit, die im Studium entstanden ist, durch Prof. Dr. Dirk Labudde, Leiter des Forensic Science Investigation Labs, verliehen. Studierende und Absolventen von Polizeistudiengängen und solchen mit Sicherheitsbezug werden ermuntert, einseitige Zusammenfassungen aktueller Arbeiten einzureichen und im Anschreiben der Einreichung auf die Bewerbung hinzweisen. Der Preis kann nur an anwesende Kanditatinnen oder Kandidaten vergeben werden.

2025 wurde Marlon Klette für seinen Beitrag "Multimediaforensik von Bilddateien – ein Bild viele mögliche Daten" durch Mareike Kortmann von der Firma esri ausgezeichnet.

Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei des Bundes und der Länder sowie ausländischer Polizeibehörden können sich zur Tagung anmelden. Der Veranstalter behält sich vor, Anmeldungen im Einzelfall abzulehnen.


Advisory Board

Prof. Dr. Wilfried Honekamp, Professor für Polizeitechnik mit Schwerpunkt Digitalisierung, Deutsche Hochschule der Polizei Münster-Hiltrup

Prof. a. d. PA Dr. Roman Povalej, Professor für Angewandte Informatik an der Polizeiakademie Niedersachsen

Prof. Dr. Dirk Labudde, Professor für Allgemeine und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida

Prof. Heiko Rittelmeier, Referatsleiter Digitale Forensik - Services, ZITiS, Professor für Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida

Silvio Berner, M. A., Dozent für polizeiliche Informatik an der Hochschule der sächsischen Polizei (FH) / Rothenburg O.L.

Prof. Dr. Johannes Fähndrich, Fachgruppenleiter Angewandte Informatik, Cybercrime und Digitale Spuren, Hochschule für Polizei Baden-Württemberg


Programmkomitee

Prof. Dr. Wilfried Honekamp, Professor für Polizeitechnik mit Schwerpunkt Digitalisierung, Deutsche Hochschule der Polizei Münster-Hiltrup

Prof. a.d. PA Dr. Roman Povalej, Professor für Angewandte Informatik an der Polizeiakademie Niedersachsen

Prof. Dr.-Ing. Steffen Bug, Professor für Informationstechnik, Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

Prof. Dr. Dirk Labudde, Professor für Allgemeine und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida

Prof. Werner Walser, Professor für Informatik, Hochschule für Polizei Baden-Württemberg

Heiko Rittelmeier, Referatsleiter Digitale Forensik - Services, ZITiS, Professor für Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida

Dipl.-Verww. (FH) Nils Blümel, M. A., Lehrbeauftragter Informationstechnik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Dipl.-Ing. Guido Bersch, Dozent für Informations- und Kommunikationssysteme an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Jürgen Paulus, MA, Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes

Prof. Dr. Wolfgang Lindner, Lehrstuhl für Digitale Forensik und Cybercrime an der Hochschule in der Akademie der Polizei Hamburg

Prof.in Dr. Anna Schulze, Professorin an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl im Bereich Mathematik und Informatik 

Silvio Berner M.A., Dozent für polizeiliche Informatik an der Hochschule der sächsischen Polizei (FH) / Rothenburg O.L.

Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, Kriminologe an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg

Prof.in Dr. Gina Rosa Wollinger, Professorin für Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Prof. Dr. Johannes Fähndrich, Fachgruppenleiter Angewandte Informatik, Cybercrime und Digitale Spuren, Hochschule für Polizei Baden-Württemberg

Dipl.-Verw.-Wirt Andreas Oetter, Kontaktbeamter zum Lehrbereich Cybercrime, Polizei Bayern

Björn Butzin, Dozent - Cybercrime/Internetkriminalität, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Mecklenburg-Vorpommern

Justin Kröger, Lehrbeauftragter Cybercrime und Digitale Spuren, Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen

Prof. Dr.-Ing. Antje Raab-Düsterhöft, Professorin für Multimediasysteme/Datenbanken an der Hochschule Wismar


Organisation:

Prof. a.d. PA Dr. Roman Povalej, Professor für Angewandte Informatik an der Polizeiakademie Niedersachsen